SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder zum Red Hand Day 2017 – Das Leid der Kindersoldaten beenden

 

Weltweit gibt es nach Schätzungen der Vereinten Nationen über 250.000 Kindersoldaten in bewaffneten Konflikten in mindestens 20 Ländern. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder nimmt daher am Red Hand Day teil und ruft zu einem Ende von Gewalt und Missbrauch von Kindern als Soldaten auf.

„In der heutigen weltpolitischen Lage sind die Menschenrechte an vielen Orten in hohem Maße bedroht. Davon sind insbesondere Kinder betroffen. Die Flüchtlingsbewegungen der vergangenen Monate haben uns das auch hier Deutschland verdeutlicht: Bürgerkrieg in Syrien oder Verelendung und Konflikte auf dem afrikanischen Kontinent haben Millionen von Menschen zur Flucht getrieben. Dabei ist die Lage in den Konfliktregionen für die Dagebliebenen besonders bedrohlich und nicht selten werden Jungen und Mädchen als bewaffnete Soldaten eingesetzt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir als Bundestagsabgeordnete ein Zeichen gegen Gewalt und den Missbrauch von Kindern als Kindersoldaten setzen“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

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Dr. Daniela De Ridder setzt ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten (Foto: Max Forster)

Der Red Hand Day besteht seit über zehn Jahren und macht am weltweiten Aktionstag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten auf das Schicksal der Opfer aufmerksam. Mit dem Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention zu Kindern in bewaffneten Konflikten der Vereinten Nationen ist der Einsatz von Kindersoldaten international geächtet. Dennoch kommt es im Zuge bewaffneter Konflikte noch immer zum Einsatz von Kindersoldaten, deren Leben oftmals dauerhaft zerstört wird. De Ridder betont die Wichtigkeit des Schutzes von Kindern in bewaffneten Konflikten, da diese in besonderem Maße an den Folgen des Krieges leiden.

„Kinder benötigen besonderen Schutz vor Gewalt und Ausbeutung. Sie haben es zudem wesentlich schwerer, die auch psychischen Folgen eines Konfliktes – sofern sie ihn überhaupt überleben – zu verarbeiten. Damit werden Biografien und ganze Generationen zerstört, was die Friedensschaffung und -sicherung auch im Folgenden erheblich erschwert. Dabei stehen wir in einer besonderen Verantwortung, alles nur Mögliche zu tun, um diesen Missständen in der Welt entgegenzutreten. Dafür möchte ich ein Zeichen setzen und hoffe sehr, dass wir trotz der schwierigen weltpolitischen Lage Fortschritte erzielen können“, bekräftigt De Ridder.

 

 


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