Einladung zu De Ridder im Dialog: Cybermobbing – Wenn Mobbing im Internet Einzug hält

Sehr geehrte Damen und Herren,

jeder zehnte deutsche Schüler wurde online schon gemobbt. Eine aktuelle Studie zeigt: Eltern, Lehrer und Schüler kennen zwar das Problem, aber zu selten wissen sie Lösungswege. „Ist doch nicht so schlimm, das tun doch alle“, – dies scheint vielfach eine weit verbreitete Haltung bei Jugendlichen zu sein.

Soziale Netzwerke schaffen neue Kommunikationsmöglichkeiten, keineswegs aber ist diese Kommunikation störungsfrei und manchmal strotzt diese auch vor Gewaltandrohungen. So gibt es gerade auch bei den neuen Formen der Kommunikation Ausgrenzung und Mobbing, unter denen ganz besonders auch Kinder und Jugendliche leiden. Dabei handelt es sich häufig um eine systematische Ausgrenzung und intensive Form der psychischen Gewalt, die teilweise auch in reale Gewalt umschlagen kann. Und nicht selten entwickeln sich dabei auch neue Formen der sexualisierten Gewalt.

Anfeindungen im Netz entwickeln zudem oft eine gefährlichen Eigendynamik, die zur Gefahr für Kinder und Jugendliche werden kann. Um für dieses Thema zu sensibilisieren und Lösungswege gegen Cybermobbing aufzuzeigen, lade ich Sie zu einem Informationsabend ein, bei dem wir Sie aus professioneller Sicht über dieses aktuelle Thema informieren wollen.

Mein Gast wird die Leiterin des Polizeikommissariats Nordhorn, Polizeioberrätin Dr. Hannah Timmer sein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Fachgespräch:

De Ridder im Dialog: Wenn Mobbing im Internet Einzug hält
Wie schütze ich meine Kinder und mich vor Cybermobbing?
               Am 08. Februar 2018 um 19:00 Uhr
             Im Mehrgenerationenhaus des DRK
                  Schulstraße 19, 48527 Nordhorn

Die aktuelle Cyberlife II Studie des Bündnisses gegen Cybermobbing hat bedenkliche Entwicklungen offengelegt: So bekannten sich unter den befragten Jugendlichen rund 19 Prozent offen dazu, im Netz bereits jemanden gemobbt zu haben oder dazu bereit zu sein. Dieses Ergebnis legt den Schluss nahe, dass wir es in der Realität mit einer wesentlich größeren Dunkelziffer zu tun haben. Dabei handelt es sich beim Cybermobbing keineswegs um ein Kavaliersdelikt, vielmehr kann es sich um eine Straftat handeln, die vor allem für die Opfer schwere Konsequenzen hat. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die vernetzte und konsequente Aufklärung von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern.

Gemeinsam wollen wir im Dialog nicht nur für dieses Thema sensibilisieren, sondern auch konkrete Handlungsschritte gegen Cybermobbing benennen und dessen Konsequenzen erörtern: Täter fühlen sich am heimischen Computer oder über ihr Smartphone durch partielle Anonymität und eine persönlichen Distanz geschützt und lassen ihrem Hass tendenziell eher freien Lauf. Zwar hat der Bundestag das Gesetz gegen Hasskriminalität im Internet – das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ – beschlossen. Mit den Stimmen von Union und SPD wurde das Vorhaben von Justizminister Heiko Maas (SPD) angenommen. Aber reicht dies aus? Welche strafrechtlichen Konsequenzen drohen den Täterinnen und Tätern und wie können die Opfer besser geschützt werden? Und vor allem: Welche Möglichkeiten der Information und der Prävention können wir nutzen?

Um Anmeldung unter der Telefonnummer 0160 / 715 531 6 oder per E-Mail über daniela.deridder.ma04@bundestag.de wird gebeten.

Ich freue mich darauf, Sie am 08. Februar in Nordhorn begrüßen zu dürfen.
Herzliche Grüße

Ihre
Dr. Daniela De Ridder, MdB

 

Dr. Daniela De Ridder, MdB
Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel: 030/227-71583     Fax: 030/227-76585
Mail: daniela.deridder.ma02@bundestag.de
www.daniela-de-ridder.de

 

 

 

Wann & Wo

Donnerstag 08.02.2018
19:00 - 21:00 Uhr



Mehrgenerationenhaus des DRK, Schul-Strasse 19, 48527 Nordhorn