SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder zum wirtschaftspolitischen Gespräch in Salzbergen

 

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder begrüßte gemeinsam mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Christian Otten in Salzbergen ihren Fraktionskollegen Bernd Westphal sowie den Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Osnabrück Frank Hesse zum wirtschaftspolitischen Gespräch. Thema war die Veränderung unserer täglichen Arbeitswelt und die damit verbundenen Herausforderungen in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung, die auch unter dem Begriff Arbeit 4.0 subsumiert werden.

„Unsere Lebens- und Arbeitswelt verändert sich in rapidem Tempo. Insgesamt bringt uns der Fortschritt viele Vorteile, jedoch stehen wir auch vor besonderen Herausforderungen: Schließlich muss die Arbeit  4.0 so angelegt sein, dass neue Technologien und der Fortschritt, etwa durch Computerisierung und Robotik, die arbeitenden Menschen unterstützen, unseren Alltag erleichtern und die Arbeit effizienter machen. Das darf aber nicht zu einer Wegrationalisierung von Arbeitsplätzen führen. Wenn nun aber die Arbeitsplätze durch neue Technologien umstrukturiert werden, so müssen wir auch über neue Formen der Umverteilung nachdenken und neben den Herausforderungen auch die Chancen der zukünftigen Entwicklung erkennen“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

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V.l.n.r.: SPD-Ortsvereinsvorsitzender in Salzbergen Christian Otten, die Bundestagsabgeordneten Dr. Daniela De Ridder und Bernd Westphal sowie IHK Geschäftsführer Frank Hesse (Foto: Britta Hofmann)

Frank Hesse referierte in seiner Präsentation unter anderem über die Substituierbarkeit der Arbeit in bestimmten Berufsgruppen – so auch im Dienstleistungsbereich oder in der Pflege. Gerade das produzierende Gewerbe ist von einer potenziellen Wegrationalisierung betroffen, die Arbeitsplätze kosten kann. In manchen Regionen gibt es einen deutlichen Unterschied in den Potenzialen der Substituierbarkeit, wovon sich in Niedersachsen insbesondere Nordhorn abhebt. Dort könnten mehr Berufe in den Bereichen IT, Lebensmittel- und Gastgewerbe, aber auch bei den Dienstleistungen, betroffen sein. Westphal und De Ridder hoben in ihren Schlussfolgerungen hervor, dass die Vorteile der Technologisierung genutzt werden müssen und negative Folgen entgegengewirkt werden muss.

De Ridder, Westphal und Hesse waren sich zudem einig, dass die Potenziale in unserer Gesellschaft vor allem über die Bildung entfaltet werden können. Die neue Arbeitswelt braucht viele neue Fachkräfte und die Politik muss die Weichen dafür stellen, dass die Bedarfe gedeckt werden. Gleichzeitig erfordert eine immer weiter digitalisierte und automatisierte Arbeitswelt eine neue Form der Umverteilung. „Wir brauchen mehr Menschen in sozialen Berufen und müssen auch die berufliche Bildung stärken. Dies gilt sowohl für Ausbildung wie auch für Fort- und Weiterbildung. Konkret heißt dies, dass wir Generationen- und branchenübergreifend Veränderungen im Blick behalten und zukunftssichernd gestalten müssen. Daran werden wir in der Bundespolitik mit großem Engagement weiterarbeiten“, bekräftigt De Ridder.

De Ridder bedankte sich herzlich bei ihrem Kollegen Bernd Westphal und Frank Hesse von der IHK, ihrem Parteifreund Christian Otten und allen Interessierten vor Ort.

 

 


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